Studentinnenhaus Sonnegg
The Future of Digital Banking

Wer von uns verwendet regelmäßig eine Bankapp?

Mit dieser scheinbar simplen Frage beginnt Kristine Braden (City Country Officer and Corporate & Investment Banking Head Switzerland, Monaco and Liechtenstein) ihren Vortrag über die Zukunft der Bankenwelt.

Durch ihre Einstiegsfrage wird schnell klar, dass das Bankwesen sich fundamental verändern muss, um in unserer Welt seine Stellung zu behalten. Alles wird digitaler, globaler und schnelllebiger. Daraus erwachsen neue Chancen, allerdings auch große Herausforderungen. Banken müssen in Zukunft international arbeiten, um ihre Kunden dauerhaft zu halten und sich ohne die Unterstützung nationaler Parlamente gegen Tech-Giganten wie Google, Facebook, Amazon & Co. behaupten. Auch die zunehmende Cyberkriminalität, die sich nur schwer zurückverfolgen lässt, wird Banken in Zukunft vor immer größere Herausforderungen stellen.

Ohne Veränderungen lassen sich diese Hürden kaum nehmen: Die alten, hierarchischen Strukturen und Denkweisen werden die großen Banken weltweit in den nächsten Jahren ablegen müssen, um Aufgabenstellungen flexibel zu bewältigen.

Mit ihren Insider-Einblicken in die Finanzwelt hat uns Kristine Braden einen Ausblick in die Zukunft des „Digital Banking“ ermöglicht, die damit verbundenen Probleme aufgezeigt und uns nachdenklich gemacht. Wir danken ihr daher für ihre Zeit und ihr Engagement und wünschen Ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.

Bücher bewegen die Welt….

…. umso bedeutender sind daher diejenigen, die hinter ihrem Entstehungsprozess stecken und die Entscheidungen darüber treffen, welche Manuskripte es schlussendlich in die Regale der Buchhandlungen schaffen. Die Berufsbezeichnung hierfür: Verleger.

In unserer Welt, die immer gewinnorientierter, digitalisierter und globaler wird, sehen sich Autoren und Verleger gleichermaßen mit neuen Chancen, aber auch Herausforderungen konfrontiert. Wir hatten deshalb in Sonnegg am 11. Oktober Estelle Gitta vom Eclectica-Verlag zu Besuch. Als Verlegerin beschäftigt sie sich intensiv mit den Entwicklungen des Buchmarktes.

Der Eclectica-Verlag ist klein: gerade einmal sechs bis acht Bücher pro Jahr kann Estelle Gitta herausbringen. Mehr Manuskripte erhält sie allein innerhalb von einer Woche. Die Entscheidung, die richtigen Bücher auszuwählen, fällt ihr vermutlich auch deshalb nicht leicht. Dennoch hat sie ein klares Konzept für den Eclectica-Verlag und möchte vor allem besonders individuelle Werke, die bei großen Verlagen keine Chance hätten, fördern. Die wenigen Manuskripte, die von Estelle Gitta auserwählt werden, fördert sie dann auch mit vollem Herzblut bis zu ihrer Veröffentlichung.

Wir danken Frau Gitta für den Einblick, den sie uns in den spannenden Beruf der Verlegerin ermöglicht hat. Ein wenig hat ihr Vortrag uns auch wachgerüttelt und bewusst gemacht, dass es sich lohnt, neben den großen,  publikumsorientierten Verlagen auch einmal die kleineren Akteure auf dem Buchmarkt wahr zu nehmen, denn auch sie leisten Großes.

Seniorenfest: Willkommen in Sonnegg!

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Looking at the Stars

Wie entdeckt man einen neuen Planeten?
Sind die Farben auf den Aufnahmen von der Milchstraße realistisch?
Und sieht man mit einem Teleskop von jedem Ort der Erde aus das Gleiche, wenn man nachts in den Himmel schaut?

Auf all diese Fragen konnte Herr Gianluca Chiozzi uns am Montag, den 8. Mai 2017, während seines Vortrags über das European Southern Observatory (kurz: ESO) eine Antwort geben. Herr Chiozzi ist für das Programmieren der großen Teleskope in Chile verantwortlich und sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass wir den Weltraum ein bisschen besser kennen lernen.

Mit seinem Vortrag hat er eindrucksvoll verdeutlicht, wie viel es „dort draußen“ noch zu entdecken gibt – vielleicht ja auch durch die Mithilfe von einem von uns.

Wir bedanken uns bei Herrn Chiozzi für diese Erweiterung unseres Horizontes und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Glück auf der Suche nach neuen Planeten.

 

UNIV Congress 2017: „Everything flows, said a philosopher: but, where to?“

http://www.univcongress.info/en/univ-congress-2017/topic-2016/

Im Namen der Jugend
Die UNO ist heutzutage das wohl bedeutendste, auf internationaler Ebene tätige politische Organ und ihre Entscheidungen beeinflussen das Weltgeschehen maßgeblich.  Gerade aufgrund der Bedeutsamkeit der Entscheidungen der UNO ist es aber umso wichtiger, dass auch die zukünftige Generation, also die Jugend an ihrer Arbeit partizipiert. Einige Länder, darunter die Schweiz, ermöglichen deshalb sogenannten „Youth Representatives“, zu deutsch Jugendrepräsentanten, einen besonderen Einblick in die UNO.
Am Mittwoch, dem 28. März 2017, hatte das Studentinnenhaus Sonnegg die Gelegenheit, zwei solcher Jugendlicher kennenzulernen. Während Barbara Wachter 2015 und 2016 Jugenddelegierte war, hat Sabine Fankhauser das Amt erst Anfang 2017 übernommen. In einem informativen Vortrag haben die beiden jungen Frauen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit diesem Amt, sei es bei Teilnahme von Sitzungen in Genf oder im Rahmen des UN-Kongresses in New York, berichtet und Interesse geweckt für diese besondere Art von politischem Engagement. Obwohl das Amt des Jugenddelegierten noch relativ unbekannt ist, versteckt sich dahinter eine große Möglichkeit, hautnah am politischen Weltgeschehen dabei zu sein, aktiv erste Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.
Wir bedanken uns bei Barbara und Sabine für diesen spannenden und interessanten Einblick, der uns das Amt des Youth Representative ein wenig näher gebracht hat und wünschen Beiden für die Zukunft nur das Beste.
Sarah Epprecht – Chief of Staff, Department of Operations, ICRC
Unsere Welt ist voll von Konflikten, die teils politisch, teils religiös oder wirtschaftlich motiviert sind. Eines ist allen gewaltvollen Auseinandersetzungen und allgemein Krisen gemeinsam: Es gibt immer Leidtragende und neben militärischen meist auch eine hohe Anzahl ziviler Opfer. Genau diesen Menschen möchte das Internationale Rote Kreuz mit seinem Engagement helfen.
Frau Sara Epprecht, Chief of Staff des Internationalen Roten Kreuzes hat uns im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussionsrunde am Mittwoch, den siebzehnten März 2017 einen umfassenden Einblick in die Rolle und die Aufgaben der weltweit operierenden Organisation gewährt.

Das ICRC („International Committee of the Red Cross“) ist eine unabhängig arbeitende Organisation, die neutral und ohne Waffengewalt in allen aktuellen Krisengebieten tätig ist. Die Aufgabenbereiche des ICRC sind vielfältig und reichen von der Evakuierung umkämpfter Gebiete und Gefängnisbesuchen bei politischen Gefangenen  bis hin zu der Errichtung von sauberen Trinkwasserquellen, sowie  ärztlicher und wirtschaftlicher Ersthilfe. Das ICRC steht dabei im vertrauensvollen Kontakt mit allen agierenden Machthabern und versucht, diese im Dialog zur Einhaltung des IHL („International Humanitarian Law“) zu bewegen.

Der Vortrag von Sara Epprecht hat allen Anwesenden verdeutlicht, wie wertvoll die Arbeit des ICRC in unserer krisengeschüttelten Zeit ist und welch großen Beitrag die Organisation für die Lebensqualität der Bevölkerung in Krisengebieten leistet. Wir danken Frau Epprecht für diesen interessanten Einblick und wünschen ihr und dem ICRC für die Zukunft alles Gute.

 

Einmal Singapur und zurück

Singapur wird zwar aufgrund seiner Fortschrittlichkeit gemeinhin als die „Schweiz Asiens“ bezeichnet – dennoch dürfte es für Veronica ein ziemlicher Kulturschock gewesen sein als sie plötzlich für zwei Jahre mit ihrer Familie dorthin zog.

Vergangenen Mittwoch hat sie ihren Mitbewohnerinnen von Sonnegg einen kleinen Einblick in ihre spannende Zeit dort gegeben. Die multikulturelle Gesellschaft Singapurs, die zu großen Teilen aus Indern, Chinesen und Malaien besteht, ist ein echter Schmelztigel an Ethnien und so ist die Kultur besonders vielfältig und facettenreich.

Besonders erstaunt waren die Zuhörerinnen allerdings nicht nur über die großen Grünanlagen und architektonisch hochinteressanten Bauwerke Singapurs, sondern auch über das Rechtssystem des Stadtstaates: So gibt es strenge Regeln, die durch eine Vielzahl an Verbotsschildern allgegenwärtig sind. Kaugummi kauen ist generell verboten, Essen und Trinken in Bus und Bahn ebenfalls und Drogen natürlich sowieso.

Obwohl die harten Strafen dafür ein wenig abschreckend wirken, hat Veronicas Bericht vor allem auf die besondere Kultur Singapurs aufmerksam und definitiv Lust zu einer kleinen Reise in die Schweiz Asiens gemacht. Wir danken ihr deshalb von ganzen Herzen für ihre persönlichen Einblicke, die sie mit uns geteilt hat.

Frohe Weihnachten, liebe Senioren!

Gemäss einer langen Tradition haben wir uns auch dieses Jahr wieder Seniorinnen und Senioren des Quartiers eingeladen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern!
Für diese Gelegenheit haben wir unsere besten Talente zusammengebracht: Elizabeth, eine Ballett-Tänzerin, Chiara am Klavier, Marie-Louise mit der Querflöte und Suh Hyung, die ein paar ausgewählte Poesien vorgetragen hat! Julia führte uns durch das Programm und zwischen einer Darbietung und der anderen ging der Nachmittag fast zu schnell vorbei.  Der Ausklang war ein festliches Zvieri mit angeregten Gesprächen. „Frohe Weihnachten für alle!“

Engagierte Frauen für die Zukunft der Jugend

„Gib der Jugend eine Zukunft“ – Unter diesem Motto haben wir uns für ein soziales Projekt in Afrika engagiert. Ziel war es, Geld zu sammeln, um mittellosen Mädchen von Nigeria Stipendien für eine Ausbildung in der Catering School zu ermöglichen. Diese Mädchen hätten sonst keine Gelegenheit, in die Schule zu gehen und einen guten Beruf zu lernen, der ihnen eine unabhängige Zukunft gewährleistet. Der Beitrag einer jeden zählt dabei! Mit dem Wenigen, was wir von uns geben, bewirken wir etwas Grosses für diese Mädchen. Es ist bekannt, dass Studierende nicht viel Geld haben, aber mit ein bisschen Zeit und gutem Willen konnten wir eine Backaktion organisieren und am Markt unsere Köstlichkeiten verkaufen!

Damit konnten wir fast zwei Stipendien schenken. Wir hoffen, dass dies erst der Anfang war und wir mit weiteren Aktionen mehr junge Leute mit unserer Solidarität unterstützen können!