Studentinnenhaus Sonnegg
José María Sánchez García, Architekt

Was haben ein antikes Stadtzentrum und ein  Sportzentrum auf einer Insel gemeinsam?

So unterschiedlich sie auf den ersten Blick zu sein scheinen, beide architektonischen Elemente waren Projekte von Star-Architekt José María Sánchez García. Der mehrfache Preisträger war am Dienstag, den 6. Dezember 2016 im Studentinnenhaus Sonnegg zu Besuch und stellte dort mehrere seiner beeindruckenden Projekte vor. Besonders nachdrücklich betonte er dabei sein Ziel, seine Bauten immer so harmonisch wie möglich in die Umwelt einzufügen. Wir bedanken uns bei José María Sánchez García für den vielseitigen Einblick in sein kreatives und innovatives Arbeiten, den sein Vortrag uns gewährt hat.

Die Medizin bewegt die Welt

Wage den Schritt!

„ Eine Welt voller Bewegung“ – so lautet nicht nur das diesjährige Thema des Univ Kongresses, sondern unter diesem Motto übt Dr. med. Gabriela Dekany jeden Tag aufs Neue ihren Beruf als Kinderchirurgin aus. Sie hat uns mit ihrem Vortrag gezeigt, wie wir, indem wir nie aufhören, uns selbst zu verändern und an uns zu arbeiten, in unserem alltäglichen Leben kleinere und größere Aspekte verbessern können. Besonders eindrucksvoll war dabei die Schilderung ihres mehrwöchigen Dienstes in einem afrikanischen Krankenhaus, die allen Zuhörenden nachdrücklich bewusst gemacht hat, dass manchmal ein mutiger Schritt vonnöten ist, um etwas Wichtiges zu bewirken.

Die Zukunft der tragbaren Technologien

Wer hat ein Smartphone?
Dass jemand diese Frage tatsächlich mit nein beantwortet, ist praktisch unvorstellbar. Allerdings kann auf die Frage „Was kann mein Smartphone?“ ebenfalls kaum jemand von uns eine vernünftige Antwort geben. Denn die Meisten von uns haben nicht die geringste Vorstellung, was die kleinen Apparate in Zukunft alles leisten könnten.

Erfreulicherweise hatten wir in Sonnegg das Glück in dieser Hinsicht von Dr. Ulf Blanke zu lernen, einem Diplom-Informatiker, der gegenwärtig auf dem Gebiet der Elektronik an der ETH forschend tätig ist. Unter Anderem stellte Dr. Blanke eindrucksvoll die nahezu grenzenlose Zukunft der tragbaren Technologien mit seinen Erfahrungen vom Züri-Fest unter Beweis, auf dem er und seine Kollegen Veranstalter und Einsatzkräfte mit durch Handys generierten Daten über Aufenthaltsorte und Bewegungsrichtungen der Besucher informierten.

Wir bedanken uns bei Dr. Blanke recht herzlich für diesen Ausblick in eine nicht allzu ferne Zukunft, mit der er uns alle dazu gebracht hat, unser Smartphone vielleicht in einem etwas anderen Licht zu sehen.

Mittagessen im Kreis 6

Sozialer Einsatz im Quartier – Jugentliche und Senioren in der Küche und am Tisch… für ein leckeres Mittagessen!

Tamedia: Blick hinter die Kulissen
Studium in der Antike

Welches Studiumangebot war in der Spätantike zu erwarten? Mussten sich die Studierenden damals auch auf Prüfungen vorbereiten? Anhand von Quellen, zumeist kaiserlichen Erlässe, hat uns Priv. – Doz. Dr. Viola Heutger in das Leben der damaligen Zeiten geführt…

Züri-Tour
Kann es einen besseren Weg geben, das neue Semester zu beginnen, als die neue Umgebung zu erkunden? Wohl kaum.
Aus diesem Grund hat sich am Dienstag, den 27. September, eine Gruppe aus Sonnegg-Bewohnerinnen und Ehemaligen aufgemacht, um in einer lustigen und informativen Altstadtführung ihr Zuhause besser kennen zu lernen.
Angefangen bei den Spuren der alten Römer ging es, dank Guide Jonathan von unterhaltsamen Fakten und Legenden untermalt, an historischen Plätzen und geschichtsträchtigen Bauwerken vorbei durch eine Stadt, die noch so viel mehr zu erzählen und zu bieten hat als die obligatorische Schweizer Schokolade.
Europäisches Seminar: Stärkung der dualen Berufsbildung

Mitte Juli hat unser Haus die Teilnehmerinnen eines Berufsbildungs-Seminars beherbergt.

Dieses Seminar hat schweizerische und spanische Professionelle sowie Unternehmen und Berufsschulen an einen Tisch versammelt, um über das duale Schweizermodell auszutauschen. Die Rollen des Lehrbetriebs und des Berufsbildners sind in Spanien praktisch unbekannt und auch nicht traditionell verankert wie in der Schweiz. So konnten die Repräsentanten von Berufsschulen aus Cordoba, Sevilla, Valladolid und Vigo einen Kurs der „Berufsbildner AG“ besuchen und mit Lernenden und Berufsbildnern einiger Lehrbetriebe Zürichs ins Gespräch kommen.

Das Seminar wurde am 13. Juli von Manuel Jara – im Namen der Spanischen Botschaft in Bern – eröffnet. Dr. Gregorio González vom Spanischen Arbeitsministerium hat am 15. Juli mit einem Beitrag über die kürzlich verabschiedete „Europäische Agenda für neue Kompetenzen“ das Seminar abgeschlossen.

Den Kurs organisiert hat die Kulturgemeinschaft Arbor im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem spanischen Berufsschulen-Verband „EDNA Training for employment“. Die Aufenthaltskosten der spanischen Organisatoren wurden mit Unterstützung der „ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit“ finanziert.

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Benefizkonzert

Nach Abschluss ihrer musikalischen Ausbildung als Oboistin in Zürich, hat sich Ayaka Nakao anerboten, zusammen mit ihren Freunden Chikara Sugano (Querflöte) und Marie Kitamura (Klavier), ein Benefizkonzert für Sonnegg zu geben. Dieses Trio von talentierten Jungmusiker hat schon viele Zuhörer begeistert hat und auch uns an diesem Nachmittag mit einem professionellen und bezaubernden Programm mitgerissen.

Seniorenfest

Zirka 20 ältere Leute aus dem Quartier durften wir für das diesjährige Seniorenfest begrüssen. Wir freuten uns, sowohl alte Bekannte wie auch neue Gesichter willkommen zu heissen. Die Studentinnen haben ein musikalisches Programm zusammengestellt, unterbrochen von zwei Frühlingsgedichten. Zuletzt wollten alle nicht mehr nur zuhören, sondern selber mitsingen, oder sogar eigene Stücke vortragen. Gut mundete allen der feine Zvieri, wozu Lebensgeschichten und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. Nur zu schnell verflogen die Stunden, bis schon wieder der Heimweg angetreten werden musste.

Beziehung – Ein Lebensprojekt von Mann und Frau

Die Theorie ist immer klar…. Die Praxis über «Beziehung» findet in einem Schema aber oft keinen Platz. Cornelius und Kathi, glücklich verheiratet seit 4 Jahren,  haben es bestätigt:  in einer Ehe wächst man zusammen und eine Liebes-Beziehung bleibt nie die gleiche wie «damals». Für die zwei ist es ein Lebensprojekt, das man immer wieder neu entdecken soll und das gleichzeitig die Verrücktheit (und damit das Schöne) des «für immer» beinhaltet.

Wie kann man das schaffen? Wenn man von einem «ich» nicht zu einem «wir» kommt, ist es praktisch unmöglich. «Wir» aus Liebe heisst Annahme, Verständnis, Kommunikation, Intimität, Transparenz, Ehrlichkeit, Zeit…

Sich zu geben muss letztendlich im Alltag passieren und das haben sie uns mit vielen Beispielen aus ihrem eigenen Leben beeindruckend vor Augen geführt!

Die Person – Anthropologie der Beziehung

«Beziehung» ist eines der Themen, über die am meisten gesprochen wird. Aber welche Perspektive bietet die Philosophie über Mann und Frau dazu an? Frau Dr. Theres Kuratli, Philosophin, hat uns in ein interessantes philosophisches Gespräch eingeführt und alle unsere Fragen beantwortet. Eine kleine Kostprobe daraus: der Mensch besitzt eine affektive sowie eine rationale Dimension, die in der Beziehung zusammenwirken. Nur dann, wenn die affektive Antwort auch vom Verstand begleitet wird, kann eine Beziehung in der Zeit wachsen und sich entwickeln…

Das war eine Gelegenheit, wichtige Inputs für sich mitzunehmen!