Studentinnenhaus Sonnegg
Weinseminar

Im Weinkeller von Peter Kuhn haben wir einen tieferen Einblick in die Welt des Weins gewonnen. Anhand der Degustatiom von mehreren Weinen haben wir die verschiedenen Traubensorten besser kennengelernt. In guter Stimmung, mit einem Happen zu Essen, konnten wir viele Fragen stellen und haben uns bestens vergnügt.

Beratung als interessante Berufsopportunität: Dr. Christian Casal

Wir fühlten uns sehr geehrt, dass auf unsere Anfrage hin Herr Dr. Christian Casal, Managing Partner und Direktor von McKinsey Schweiz, sich sofort bereit erklärt, in Sonnegg einen Vortrag zu halten. Die Spannung und das Interesse waren dann am besagten Abend im überfüllten Vortragsraum mit Händen zu greifen. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. In einem packenden Referat erklärte Herr Casal anschaulich die Einsatzgebiete und die Arbeit der Berater von McKinsey. Er lud die Zuhörer ein, an einem Beispielsfall selber Lösungen für die Optimierung der Organisation einer Bankfiliale zusammenzutragen. Alle haben bei diesem Vortrag etwas gelernt. Nämlich, wie mit gesundem Menschenverstand Probleme strukturiert und Lösungen gefunden werden können… und viele haben die Gelegenheit genutzt, den Referenten persönlich bezüglich eigener Berufs- oder Praktikumsopportunitäten zu fragen! Die Antwort war klar und einfach formuliert: Beratung ist ein faszinierender Job, der einem intensiv fordert. Das sollen diejenigen machen, die dabei wirklich begeistert sind… wie im Idealfall in jedem Job!

Panama: Andrea Mock

Nach entsprechender kulinarischer Einführung erzählte uns Andrea Mock über das Land, in welchem ihre Familiengeschichte ihre Wurzeln hat. Enthusiastisch sprach sie uns über die Kultur, Natur, Mode und Traditionen ihrer Heimat. Besonders spannend war der geschichtliche Abriss der Position Panamas als Verbindung zwischen zwei Kontinenten. Die Erklärungen über die Konstruktion des Panama-Kanals bis hin zur aktuellen Problematik der Panama-Papers rundeten diesen umfassenden Überblick ab.

Mittagessen im Quartierhaus

Schon zum zweiten Mal lud Sonnegg die Seniorinnen und Senioren des Quartiers zum gemeinsamen Mittagsessen im Quartierhaus ein. Eine gute Gruppe von Studentinnen und Gästen trafen sich an einem Sonntagmittag, wobei zunächst die Kochkünste gefragt waren. Lanciert wagten sich die älteren Leute an eine für sie neuartige Küche: mexikanische Tortillas! Dafür war der Dessert eine traditionelle Apfelwähe…! Schlussendlich mundete allen dieses Mahl besonders, da es mit viel Freude, Lachen und gegenseitigem Austausch gewürzt war. Und schon freut man sich aufs nächste Mal: dann, wenn das Studentinnenhaus Sonnegg am 22. Mai zu einem kleinen Fest in die eigenen Räumlichkeiten einlädt!

„Christliche Basis der heutigen Gesellschaft“: Dr. Grichting

Mit einem umfassenden Blick auf die Geschichte hat uns Martin Grichting gezeigt, inwiefern das Christentum die Aufklärung beeinflusste und überhaupt ermöglichte. Beim anschliessenden Apero konnten wir das Gehörte weiter vertiefen und darüber philosophieren.

Ohne Stress geht es nicht: Dr. Myriam Thoma

Jeder hat schon Stress gefühlt. Woher er aber eigentlich kommt, wozu er dient und ob ihm auch etwas Positives abzugewinnen ist, das waren die Fragen an die Referentin an diesem Anlass. Frau Dr. Myriam Thoma, Psychotherapeutin und Oberassistentin des psychologischen Instituts der Uni Zürich, zeigte uns auf, dass der Mensch entwicklungsgeschichtlich eine Stressreaktion hat. Diese befähigt ihn zu Höchstleistungen und ermöglicht somit ein erfülltes Leben. Gleich wie beim Muskelaufbau, braucht es aber für das Wachstum nicht nur An-, sondern auch Entspannung! Diese immer wieder bewusst zu suchen und einzuplanen ist die eigentliche Herausforderung, um dem Stress die Stirn zu bieten. Nach dem höchst spannenden und illustrativen Vortrag waren alle überzeugt: ohne Stress, geht es nicht, eben auch nicht beim Lernen für die Prüfungen!

Bulgarien: Eliza Mitova

Minus 20 Grad im Winter, plus 40 Grad im Sommer. Hochgebirge, Laubwälder und Meer mit Sandstrand und Palmen. Wir hätten nicht geahnt, welche Vielfalt an klimatischen und geographischen Extremen dieses Land auszeichnen. Eliza hat uns mit prächtigen Bildern in diese Ecke unseres Kontinents eingeführt. Sie hat uns auch die geschichtliche Entwicklung dieses uralten Volkes nahegebracht, welche den Charakter der Bulgaren erklärt und hat uns nebenbei noch ein wenig Kyrillisch beigebracht.

 

Fabrikbesichtigung bei FREITAG

Eine Alltäglichkeit wie vorbeifahrende Lastwagen hat die zwei Brüder Freitag in ihrer Studienzeit zur Erfindung einer praktischen, wetterresistenten Velotasche inspiriert. Aus dieser Idee ist mittlerweile ein Unternehmen entstanden, welches jährlich 400 000 Taschen produziert und auf der ganzen Welt vertreibt. Bis heute blieb die Firma der Ursprungsidee von Nachhaltigkeit und Umweltschutz treu. In einer beeindruckenden Führung wurden uns die Entwicklung des Unternehmens nahe gebracht, die Fabrikräume und der Online-Shop gezeigt und die verschiedenen Herstellungsschritte erklärt.

Sozialeinsatz in Kongo

Nach beeindruckenden zwei Wochen in einem Kinderdorf in Kinshasa, berichtet Rachel mit Fotos vom Einsatz. 14 Tage waren kurz und doch reichte es aus, dass einem die 850 Waisenkinder ans Herz wachsen. Neben dem Einrichten der Apotheke, der zahnärztlichen Versorgung, medizinischer Schulung und Hilfe im Spital, waren auch das Wickeln von Kleinkindern und die Organisation von Fussballturnieren ein Teil der Aufgaben. Es ist erstaunlich, wie viel mit wenigen Mitteln unsererseits erreicht werden kann, und wie viel reicher beschenkt man doch zurück kommt!

Bericht

Südkorea: Suh Hyun Kang

Leider kann nicht jeder nach Südkorea reisen. Aber das muss man auch nicht, um einen dezidierten Eindruck von diesem tollen Land zu bekommen. Es genügt, dass Suh Hyun mit Herzblut und zugleich strukturiert von ihrer Heimat berichtet. Die Eindrücke wurden vorbereitet durch ein koreanisches Abendessen. Woah, Suh Hyun, das war echt Spitze!

Eine Ballettänzerin erzählt: Elizabeth Wiesenberg

Wie früh muss man beginnen zu trainieren, wenn man professionelle Tänzerin werden möchte? Wie viel Unterstützung der Eltern braucht es? Wie sieht der Tagesablauf einer Tänzerin am Zürcher Opernhaus aus und was muss man essen, um bei diesem Spitzensport die Figur zu halten? Auf all diese Fragen gab uns Elizabeth klare und einfache Antworten. Offen und geradlinig in ihren Aussagen steckte sie an mit ihrem herzhaften Lachen und machte uns neugierig, sie in ihrer Performance in Schwanensee live sehen zu gehen.