Mit dieser Zahl stieg Stefanie Lang in ihrem Vortrag ein. Sie ist Commercial Leader für seltene Darmerkrankungen und zeigte uns mit dieser erschreckend kleinen Zahl, die Patientenanzahl für die sie sich täglich einsetzt. Es handelt sich hierbei um die Anzahl an Patienten, die an perianalen Fisteln leiden, welches eine Folgeerscheinung von Morbus Crohn ist und die Lebensqualität von Patienten stark einschränkt.
Was hat das jetzt mit Sherlock Holmes zu tun? Ähnlich wie er geht Stefanie auf die tiefgründige Suche nach Patienten, bespricht die Patientenfälle mit den verantwortlichen Ärzten und entscheidet, ob die von Takeda entwickelte Therapie sinnvoll angewendet werden kann. Dabei handelt sie immer nach dem „patient trust reputation model“. Damit zeigt sie uns, dass ihre Firma kein „lukratives Geschäft“ auf Basis von seltenen Erkrankungen aufbaut, sondern die Prämisse „Patient First“ gilt. Dabei liegen die Patienten und ihr Wohlergehen stets im Mittelpunkt. Genauso wird der Preis für eine Therapie nicht von den Pharmafirmen entschieden, sondern von dem Bundesamt für Gesundheit festgelegt.
Vielen Dank Stefanie, für deinen Einblick in deine essentielle Arbeit und wünschen dir eine erfolgreiche Ermittlung!

