Zeugnisse

Es gibt viele Erfahrungen im Leben, die ihre Spuren hinterlassen. In 50 Jahren hat Sonnegg bei vielen Personen unzählige Eindrücke und Erinnerungen hinterlassen und hat Freundschaften gebildet. Einige von den Ex-Bewohnerinnen berichten hier über ihre persönliche Erfahrung.

Viktoriya Aleksieva, Über meine Zeit in Sonnegg

Ich habe fast zwei Jahren aus meinem Studienleben in Sonnegg verbracht und sogar waren diese die ersten zwei Jahren, also der Anfang meines Studiums. Aus diesem Grund, hatte ich mich gar noch nicht an dem Leben in einem anderen Land gewöhnt, ich wusste noch nicht wie alles an der Uni geht und ich hatte natürlich auch ganz oft Heimweh. In diesen Jahren hat mich Sonnegg wirklich gerettet. Ich habe dort viele Leute getroffen, die unglaublich nett waren und wir haben zusammen viel Zeit verbracht, an die ich mich immer noch heute mit Lächeln erinnere. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit gehabt habe dort zu wohnen und ich bin überzeugt, dass die Zeit dort wirklich viel zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen hat. Sonnegg ist nicht nur ein Ort, in dem man wohnt und schläft, sondern eine Gemeinschaft, wo man zusammen mit den Leuten über wichtige Themen reden kann, zusammen feiren kann, die gute und die schlechte Momente teilen kann. Und vorallem – Freunde fürs Leben finden kann!

Selene Glück, Ein unvergessliches Kapitel

Ein neues unvergessliches Kapitel in meinem Leben eröffnete sich mit der Zeit im Sonnegg – schon am ersten Tag wurde ich von warmherzigen Leuten empfangen; die Begegnungen mit Leuten aus verschiedenen Kulturkreisen, mit denen wir gebetet, gelacht, musiziert, und diskutiert haben; das soziale Engagement, wie die Begegnungen mit älteren Leuten an Seniorentagen – diese Momente habe ich sehr geschätzt und mir jeden Tag Freude bereitet. Diese Freude gab mir viel Kraft und Heiterkeit für mein Studium, worüber ich Sonnegg sehr dankbar bin!

Galina Pankratova, Home sweet home

 

In Sonnegg habe ich die familiäre Atmosphäre am meisten geschätzt. Du bist in Sonnegg immer zu Hause. Die kulturellen Abende haben meine Allgemeinbildung erweitert und die fröhliche Stimmung hat mir sehr geholfen, mein Heimweh zu überwinden. Wenn ich Sonnegg in drei Wörter beschreiben müsste, würde ich sagen: home sweet home!

 

 

Ilaria Affolter, Sonnegg, mein Studien-Zuhause

 

Sonnegg ist mein Studien-Zuhause gewesen. Aber nicht nur ein Zuhause, sondern meine Familie. Wie meine Bluts-Familie, hat auch diese Familie zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Ich werde nie genug ausdrücken können, wie dankbar ich dafür bin. Die ruhige Atmosphäre, um sich ins Lernmaterial vertiefen zu können, und die interessanten und bereichernden kulturellen Vorträge und Vorschläge waren etwas, was ich jetzt immer noch vermisse. Andererseits sind dort Freundschaften entstanden, die immer noch zu meinen wichtigsten Beziehungen zählen. Und schliesslich habe ich dort Leute gefunden, mit welchen ich offen über wichtige Entscheidungen, die sich einem im Studium stellen, diskutieren konnte und von welchen ich hilfreiche Ratschläge bekommen habe. Wenn du dir überlegst, nach Sonnegg zu ziehen, kann ich dir nur sagen: du wirst es nicht bereuen. Ganz im Gegenteil, später wirst du es vermissen!

Maria Casal, Über meine Zeit in SONNEGG
Maria

Von 1968 bis 1977 habe ich in Sonnegg gewohnt, ab 1970 als Leiterin. Ich kannte die Arbeit in Studentenheimen, denn ich hatte schon in mehreren gewohnt. Das Zusammenleben mit Jugendlichen der verschiedensten Nationalitäten, Studien und Religionen hat mir immer sehr gefallen. Und so war es auch in Sonnegg, wo dazu noch Studentinnen aus der Schweiz selber wohnten, die meisten Französisch oder Italienisch sprechend. Obschon es manchmal auch schwierigere Zeiten gab, war die Atmosphäre meistens sehr familiär und entspannt. Wir haben zusammen gelacht, die Sorgen geteilt (vor allem in Prüfungszeiten), und die jungen Frauen schlossen leicht Freundschaften für das ganze Leben. Ich selber habe immer noch Kontakt mit einigen von ihnen. 

Für meine Erlebnisse in Sonnegg bin ich sehr dankbar.